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Krokodile in Mexiko
Bei den Maya des 10. Jahrhunderts und den Azteken des 14. Jahrhundert existierte etwa der Glaube, dass die Welt auf dem Rücken eines großen krokodilähnlichen Reptils in einem Seerosenteich ruht. Auch der Gott Ah ouh puc war krokodilähnlich und wurde mit dem Rücken eines Krokodils dargestellt.
Das Spitzkrokodil erreicht Körperlängen von sieben Metern, wobei die Männchen deutlich größer werden als die Weibchen. Als Jungtiere sind die Krokodile grau bis gelblich braun gefärbt und weisen dunklere Querbänder auf dem Körper auf. Mit dem Alter verblasst die Zeichnung bei den meisten Exemplaren, wodurch erwachsene Krokodile meistens einheitlich oliv- bis grau-braun sind. Auffällig ist eine deutliche Erhebung vor den Augen sowie der aus asymetrischen Platten aufgebaute Rückenpanzer.
Das Verbreitungsgebiet dieser Art erstreckt sich über einen großen Teil Mittelamerikas sowie über den Norden Südamerikas. Außerdem findet man diese Krokodile in der karibischen Inselwelt. Es lebt meist in küstennahen Süßgewässern in den Oberläufen von Flüssen sowie in Seen.
Die Spitzkrokodile sind Grubennister, die zur Eiablage Löcher in sandige Ufer oder Sandbänke graben. Fehlen Sandflächen, so vergraben sie die Eier auch in der Vegetation oder in Kies- und Mergelflächen. Auf die Eier werden Pflanzenreste gestapelt. Die Mütter bewachen die Nester bis zum Schlüpfen der Jungtiere und tragen diese dann zum Wasser.
Jungtiere ernähren sich vor allem von Insekten und anderen Kleintieren. Mit der Zunahme der Größe wächst auch die Größe der Beutetiere, sodass sich das Nahrungsspektrum über Fische, Schildkröten, Amphibien, Vögel sowie kleine und große Säugetiere erstreckt. Auch Angriffe auf Menschen kommen bei dieser Art vor, sind jedoch selten.
Der 30.000 m² große Ökopark "Crococun" umfasst eine Krokodilfarm mit freilebenden Krokodilen. Neben Süß- und Salzwasser-Krokodilen aus der Region, wie sie zum Beispiel in Lagunen und Mangroven anzutreffen sind, beherbergt der Ökopark noch Affen, Schildkröten, Schlangen, Leguane, Hirsche, Vögel und die haarlosen, nur von vegetarischer Kost lebenden Hunde der Maya.
Das Beulenkrokodil (Crocodylus moreletii) ist ein mittelamerikanischer Vertreter aus der Familie der Echten Krokodile.
Das Beulenkrokodil wird maximal drei bis 3,50 Meter lang und gehört somit zu den kleineren Arten der Krokodile. Es ist meist braun und durch schwarze Querstreifen und Flecken auf dem Körper und Schwanz gezeichnet. Dabei ist es meisten dunkler gefärbt als das sympatrisch vorkommende Spitzkrokodil (Crocodylus acutus). Die Schnauze der Tiere ist relativ breit und besitzt einen flachen Grat entlang der Nasenbeine. Namensgebend für den deutschen Namen sind die mächtigen veknöcherten Nackenschilde der Tiere, der Rückenpanzer ist ungleichmäßig beschuppt.
Das Verbreitungsgebiet des Beulenkrokodils ist auf Mittelamerika beschränkt und reicht von Zentral-Tamaulipas (Mexiko) über die Yucatán-Halbinsel und Chiapas bis ins zentrale Belize und zur Petén-Region in Nord-Guatemala. Es lebt vor allem in Sümpfen und kleineren Teichen und Seen im Süßwasser, kann jedoch auch in den küstennäheren Bereichen der Flüsse gemeinsam mit dem Spitzkrokodil vorkommen. Es ist ein schneller Jäger.
Beulenkrokodile legen ihre Eier in Hügelnester und bewachen sie. Es wurde auch beobachtet, dass die Mütter die Nester öffnen und die Jungtiere zum Wasser tragen.
Die Jungtiere ernähren sich vor allem von Insekten, Nacktschnecken und anderen Kleintieren. Erwachsene Beulenkrokodile jagen außerdem Schlammschildkröten, Fische und kleine Säugetiere.
Crococun ist geöffnet von Montags bis Samstags von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Crococun liegt auf dem halben Weg zwischen Cancún und Playa del Carmen auf der Halbinsel Yucatán. Ca. 35 Kilometer entfernt vom Flughafen Cancún und ca. 1 Kilometer entfernt von Puerto Morelos.
Crococun ist sehr Sehenswert