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Flora und Fauna
Flora
Auf den ersten Blick und nicht weniger bei längeren Fahrten erscheint die Natur eintönig: Wohin man sieht, nichts als trockener Buschwald und schnurgerade Straßen. Doch wer aussteigt, wird eine überraschende Vielfalt entdecken. Und auf Dorfplätzen sowie in Gärten blühen prächtige Flamboyantbäume (Flammenbaum) und Bougainvilleen. Einzelne Bäume wie Ceiba und spanische Zeder ragen über den niederen Wald hinaus.
30 m Höhe und mehr erreicht der Regenwald (selva) im Süden. Charakteristisch sind der Kautschukbaum (zapote) und Mahagoni (caoba), außerdem wilder Kakao und der Räucherharzbaum copal. Überall da, wo der Brotnussbaum ramon in Anpflanzungen auftaucht, sind Maya-Ruinen zu finden. Der Brotnussbaum ramon lieferten Früchte sowie Stärke, die dem Maismehl beigemischt wurde.
Ausgedehnte Savannen entstanden durch Abbrennen des Urwaldes.
Fauna
In der Mundo Maya, die fünf mexikanische Staaten (Tabasco, Chiapas, Campeche, Yucatan, Quintana Roo) umfasst, wurden rund 1200 Schmetterlingsarten registriert, außerdem 165 Reptilien- und Amphibienarten sowie über 600 Vogelarten.
Den Regenwald durchstreifen Tapir, Jaguar, Puma, Ozelot und kleinere Wildkatzen wie Jaguarundi, doch zeigen sich die scheuen Tiere kaum. Weniger zurückhaltend geben sich Nasenbären, Pekaris (Nabelschweine) und Gürteltiere. Häufig trifft man auf Leguane in den Maya-Ruinen.
Flamingos bevölkern die Nordküste, wo sie in flachen Lagunen nach Krabben fischen, die ihnen die rosa Farbe geben (Rio Lagartos, Celestun). labirus (Störche) kehrten in die Sümpfe von Campeche, Tabasco und nach Sian Ka'an zurück. Dieses Biosphärenreservat ist ähnlich den Inseln Holbox und Contoy ein Paradies für Pelikane, Kormorane und Fregattvögel.
In freier Wildbahn erlebt man Tukane oder guacamayas (Hellrote Aras) selten. Dafür können die Prachtexemplare in Vogelparks an der Riviera Maya bei Cancun bewundert werden.
Die Trockenwälder im Umkreis der Maya-Stätten im Norden sind bevölkert von fröhlichen bunten Sängern wie den rot-schwarzen Trupialen und gelbgrauen Pirolen. Ganz besonders schön ist der Motmot oder toh: Wenn sich die Sägeracke auf einem Ast niederlässt, bewegt sie ihren türkisblauen Schwanz noch lange hin und her wie ein Pendel.
Unter den Wasserbewohnern ist das manati, die karibische Seekuh, hervorzuheben, ein schwergewichtiges Tier, das frühe Seefahrer an die Mär von Sirenen und Seejungfrauen glauben ließ.
Durch die Einrichtung von Nationalparks und Biosphärenreservaten soll der Lebensraum der Tiere und Pflanzen geschützt werden. Anzahl und Größe haben in den letzten Jahren erfreulich zugenommen.
Die Tierwelt Mexikos ist ebenso artenreich wie seine Flora. Die Tierwelt umfasst verschiedene Affenarten, wie zum Beispiel die Brüllaffen und Spinnenaffen, Bären, Biber, Flamingos, Hirsche, Jaguare, Leguane, Luchse, Kojoten, Krokodile, Ozelote, Pekaris, Pelikane, Präriewölfe, Pumas, Reiher, Riesenameisen, Skorpione, Spinnen, wie zum Beispiel die "Schwarze Witwe" und die Vogelspinne, Grüne Sonorakröten, Schildkröten, Tapire und Schlangen. Es gibt zum Beispiel 13 verschiedne Arten der Klapperschlange. Des weiteren gibt es große Bestände an Vögeln, darunter viele Seevögel. Die Küstengewässer sind sehr fischreich.
In mexiko gibt es einige Gifttiere, besonders Schlangen, Skorpione und Spinnen (Schwarze Witwe, mexik. Name: Capulina). Vor ihnen sollte man ständig und überall auf der Hut sein. Angst braucht man deshalb nicht zu haben, man muss nur Vorsicht walten lassen. Nie in irgendetwas Uneinsehbares hineingreifen, oder -treten. Sowieso immer schauen, wohin man tritt. In Kleidung, Handtüchern usw. immer kurz nach Skorpionen schauen. Nicht barfuß laufen. Schuhe in einer verschlossenen Tüte aufbewahren. Nicht durch hohes Gras laufen. Über den Weg hängenden Ästen ausweichen (bloß nicht mit der Hand wegschieben oder daran entlangstreifen), da die Lanzenotter auch in Bäumen anzutreffen ist. Vorsicht: die berüchtigte schwarze Witwe, eine ca. 1 cm große Kugelspinne, setzt sich gern unter Toilettenbrillen. Diese besser kurz anheben und darunterschauen!