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Eine der Hauptattraktionen der Riviera Maya ist ihr Reichtum an archäologischen Spuren, die auf verschiedene Epochen der Hochkultur der Maya zurückgehen. Hier können Sie typische Rituale, Bräuche und Traditionen kennen lernen, aber auch Ihr Wissen über die Architektur, Astronomie und Seefahrt dieses vorspanischen Volkes erweitern. Besonders eindrucksvoll ist der Besuch der archäologischen Stätten der Region, in denen Sie umgeben von dem grenzenlosen Urwald und dem bezaubernden Karibischen Meer die wichtigsten Denkmäler der Maya kennen lernen können.
Cobá. Diese antike Maya-Stadt befindet sich 105 km südwestlich von Playa del Carmen und 42 km nordöstlich von Tulum, an der Fernverkehrsstraße Nr. 307. Hier gibt es zahlreiche monumentale Gebäude, ein ausgedehntes Wegenetz, eingravierte Spuren wichtiger Daten und im Herz dieser einstigen Metropole fünf Seen: Cobá, Macanxoc, Sacalpuc, Yaxlaguna und Xcanh. Täglich von 8:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Tulum. 128 km südlich von Cancún, an der Fernverkehrsstraße Nr. 307 gelegen, war Tulum eine der wichtigsten Städte der Maya, die diese direkt am Ozean erbauten. Heutzutage ist es ein Nationalpark mit 644 Hektar Ausdehnung. Die Spuren der Maya erstrecken sich entlang eines Küstenstreifens von 6 km Länge. Tulum hat Unterbringungsmöglichkeiten sowie ein modernes Einkaufszentrum, dessen Architektur Zeichnungen der Maya besitzt mit integrierten Restaurants, in denen Sie die traditionelle Küche der Region genießen können. Unter den zahlreichen Bauten der Maya sollten Sie es nicht versäumen, die Tempel El Castillo, Del Dios Descente, De los Frescos sowie Del Viento kennen zu lernen. Täglich von 8:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Muyil. 15 Minuten südlich von Tulum gelegen, stellt Muyil eine der ältesten Maya-Metropolen dar. Die archäologischen Spuren dieser Stätte sind umgeben von dichter Vegetation. Als eine der höchsten Maya-Bauten der Küste ragt besonders der Tempel El Castillo hervor. Muyil markiert die Grenze zu dem Biosphärenreservat von Sian Ka'an. Täglich von 8:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Xaman-Ha. Diese archäologische Stätte befindet sich in Playa del Carmen, 68 km südlich von Cancún an der Fernverkehrsstraße Nr. 307. Hier finden Sie als wichtigste archäologische Attraktion dieser Zone einige Strukturen sowie einen Tempel.
Xcaret. 8 km südlich von Playa del Carmen gelegen, an der Fernverkehrsstraße 307 Cancún-Tulum, bietet Ihnen dieser ökotouristische Park zahlreiche Attraktionen. Hier können Sie die archäologischen Spuren eines der wichtigsten Zeremonienzentren der Maya erkunden sowie zahlreiche Naturschönheiten wie Wasserbecken, Höhlen, ein Riff-Aquarium und unterirdische Flüsse bewundern, in denen sich unzählige bunte Fische tummeln, die typisch für das Karibische Meer sind. Täglich geöffnet von 8:30 bis 22:00 Uhr. Tel.: (998) 883 0470. www.xcaret.com
Dieser archäologische Park wurde entworfen, damit der Besucher die Umgebung und Gebäude kennen lernen kann, aus denen sich einst die Zeremonienzentren der Maya zusammensetzten. Dazu gehören das Gebäude des Caracol, der Templo Principal, verschiedene Miniaturtempel sowie die Wohnzonen.
Riviera Maya: Das glasklare Wasser bietet hervorragende Voraussetzungen zum Tauchen und Schnorcheln in einer Unterwasserwelt, in der über 500 verschiedene Tropenfische zwischen Korallenriffen leben. Dazu jede Menge Sonne Sand und Maya-Ruinen
Der Name spielt auf die italienische Riviera und französische Riviera als Synonym für eine besonders schöne Küste an. Auch wenn in beiden Abschnitten schöne weiße Sandstrände mit klarem Wasser anzutreffen sind, unterscheidet sich das Hinterland jedoch beträchtlich. Zur weiteren Unterscheidung wurden dann noch die Maya, die Ureinwohner der Halbinsel, mit in den Namen aufgenommen.
Genauer gesagt liegt die Riviera Maya an der Ostküste der Halbinsel Yucatán im Bundesstaat Quintana Roo und somit in der äußersten nordwestlichen Karibik, nahe des Übergangs zum Golf von Mexiko. Ihr Gebiet erstreckt sich auf einer Länge von circa 150 Kilometern von Cancún im Norden mit der dortigen Hotelzone Zona Hotelera über Playa del Carmen mit der dortigen Hotelzone Playacar bis etwas hinaus über Tulúm im Süden.
Cancún mit mehr als einer halben Million Einwohnern und Playa del Carmen mit mehr als 100.000 Einwohnern sind die wichtigsten Zentren der Region
Die Riviera Maya ist hurrikangefährdet, d.h. es ist zwischen Juni und Dezember mit möglichen Wirbelstürmen zu rechnen. Der Hurrikan Wilma richtete im Oktober 2005 großen Schaden in der Region an. In der Regenzeit im Juli ist öfters mit kurzen, aber starken Regenschauern und Gewittern zu rechnen, jedoch ist es auch dann noch meist sehr sonnig (circa 30-35 °C tagsüber).
Touristen finden hier eine sehr gut ausgebaute und auf sie ausgerichtete Infrastruktur vor. In Cancún und Playa del Carmen locken Shopping-Malls bzw. auch eine attraktive Fußgängerzone mit Vertretungen aller möglichen bekannten und weltweit operierenden Markennamen sowie viele Restaurants und Bars. Ergänzt wird dieses Angebot durch verschiedene Freizeitparks wie z.B. die Parks von Xcaret und Xel-Ha.
Die vorgelagerten Inseln Isla Mujeres und Cozumel sprechen mehr die Naturliebhaber an, wie auch der Naturpark Sian Ka´an. An vielen Stellen, wie z.B. an der Insel Cozumel, finden sich sehr interessante Orte zum Tauchen. Nahe der Insel Holbox im äußersten Norden ist es sogar möglich, in freier Natur mit Walhaien zu schwimmen.
Das Gebiet stellt sich als Ebene ohne irgendwelche natürlichen Erhebungen dar, welche fast vollständig von ca. 4 Meter hohem, dichtem und nicht bewirtschaftetem Urwald überzogen ist. Als Besonderheit sind wassergefüllte Einbrüche des Kalksteinuntergrunds, die sog. Cenotes, zu nennen.
Tulúm bietet einen direkt am Meer gelegenen Maya-Tempel und das UNESCO-Weltkulturerbe Chichén Itzá sowie die Maya-Pyramide in Cobá sind gut per Straße erreichbar, auch wenn sie nicht mehr in dieser Urlaubsregion liegen.
Jedoch haben die in der Riviera Maya gelegenen großen Städte aufgrund ihres jungen Alters nichts Mexiko-typisches wie einen zentralen Platz (Zócal) und eine Kathedrale aufzuweisen. Dies weisen erst weder weiter entfernt liegende Städte wie Mérida oder Valladolid (Yucatán) auf. Die für die Touristen angebotenen Ausflugsprogramme mit Preisen zwischen ca. 25 und 250 US-Dollar sind dementsprechend umfangreich, jedoch können viele Touren auch selbst unternommen werden.
Bettler sowie aufdringliche Kaufleute und selbsternannte „Helfer“ trifft man nur sehr selten an. Läden mit Produktfälschungen - wie in vielen Urlaubsgebieten anzutreffen - existieren hingegen dort überhaupt nicht.
Die Pauschaltouristen stammen zum weitaus größten Teil aus den USA und Kanada. Der Rest verteilt sich auf Europäer und Mexikaner. Von den Europäern sind die meisten Deutsche, Engländer und Italiener. Zum Summerbreak treffen sich viele jugendliche Amerikaner zum Feiern in Cancún, ähnlich wie es europäische Jugendliche mit Ibiza oder Mallorca halten.
Während in Cancún mehr die sogenannten „Bettenburgen“ - hochausartige Hotelbauten - dominieren, sind die Hotels im Rest der Region größtenteils flächig mit mehrere kleineren Gebäuden aufgebaut um trotz ihrer hohen Kapazität nicht wuchtig zu wirken.
Alle großen deutschen Reiseveranstalter haben Angebote für diese Region in ihrem Programm.
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